Prüfungen begleiten uns durchs Leben. Vom ersten Diktat in der Grundschule, der Fahrschulprüfung und dem Schulabschluss bis zur Weiterbildung im Job. Warum sind wir dann trotzdem aufgeregt, wenn Prüfungen scheinbar etwas ganz Normales sind? Haben wir nicht genug gelernt? Ist es der Druck? Mit der optimalen Vorbereitung auf Prüfungen werden weder Ausbildung noch Weiterbildung zum Stresstest
Warum die richtige Vorbereitung entscheidend ist
Prüfungen sind ein Stresstest, ganz egal ob während der Ausbildung oder der Weiterbildung. Vor allem während der Ausbildung oder während des dualen Studiums sind sie eben genau das. Nach dem Feierabend Kraft aufzubringen und sich den Lernstoff anzuschauen, kann eine Überwindung sein. Und dann kommt da noch die Angst durchzufallen dazu. Laut einer Studie der iu Internationalen Hochschule litten 86,9 Prozent der Befragten schon einmal an Prüfungsangst. Die Studie verriet weiterhin, dass es sich hier nicht um Zahlen aus Schulzeiten handelt, sondern gerade Menschen betroffen sind, die ihre Ausbildung machen oder beispielsweise an einem Assessment-Center-Test teilnehmen. Angst vor dem Versagen, wenig Zeit und Lernblockaden sind häufige Faktoren, die dafür sorgen, dass es während der Abfrage von Wissen einfach nicht flutscht. Umso wichtiger ist die bestmögliche Vorbereitung.
HR-Personen oder Ausbilder können dabei eine große Hilfe sein und gleichzeitig Ängste nehmen. Mit einem einfachen Gespräch, in dem es um die Prüfungsvorbeireitung geht, können sie Wunder bewirken. Denn wer Bestnoten nach einer Prüfung erhalten will, der sollte auf die richtige Vorgehensweise beim Lernen setzen. Die Bedeutung von Struktur, Wiederholung und praxisnahen Fragen beim Aufnehmen von großen Wissensmengen wird immer noch unterschätzt. Dabei kann genau das über das Prüfungsergebnis entscheiden.
Die größten Fehler bei der Prüfungsvorbereitung
Passives Lesen statt aktiven Lernens
Einfach nur einen Text zu lesen, Begriffe zu erkennen und zu denken: „Ja, das verstehe ich", wird nicht helfen, das Gelesene dauerhaft in den Denkmuskeln zu speichern. In Prüfungen soll man Informationen abrufen und nicht nur wiedererkennen. Umso wichtiger ist es, sich während des Lernprozesses Fragen zum Thema selbst zu beantworten und sich Begriffe laut zu erklären. Dabei können auch Karteikarten helfen. Außerdem effizient ist es, Übungsaufgaben ohne Unterlagen zu lösen. So identifiziert man Lücken und kann diese später aufarbeiten.
Zu spät beginnen
Der frühe Vogel fängt den Wurm! Kein Wunder, dass man in der Prüfung in Stress gerät, wenn man erst zwei Tage vorher anfängt, den Stoff durchzuarbeiten. Wer früh beginnt, kann ganz ohne Druck lernen und speichert Wissen nicht nur im Kurzgedächtnis ab, sondern behält es langfristig.
Kein Überblick über relevante Themen
Was muss eigentlich gelernt werden? Welches Wissen ist relevant und wie umfangreich ist es? Genau das sollte sich gefragt werden, bevor Wissen aufgenommen wird. Schaffen Sie sich als erstes einen Überblick über alle relevanten Wissensbereiche. Machen Sie sich einen Plan, was gelernt werden muss. Um den Druck rauszunehmen, sollten Sie sich weiterhin den Stoff in kleine Lerneinheiten einteilen. So verlieren Sie außerdem nicht den Überblick und haben ein Ziel vor Augen.
Keine realistische Einschätzung des eigenen Wissensstandes
Ohne Struktur kein Überblick. Und das bedeutet auch, sich zu fragen, was man eigentlich schon kann! Eine realistische Einschätzung des eigenen Wissensstandes kann ein großer Vorteil während des Lernprozesses sein.
Zu wenig Übung mit echten Prüfungsfragen und realen Situationen
Der beste Lehrer ist die Erfahrung. Wer Dinge am eigenen Körper spürt, wird diese behalten. Aus diesem Grund ist es wichtig, reale Prüfungssituationen zu erzeugen. Das kann durch einen Übungstest, aber auch durch Frage-Antwort-Szenarien.
Wie EasyAnswer dich bei den Prüfungsvorbereitungen unterstützt
Um Übungen zur realen Experience zu machen, eignet sich nichts besser als Virtual Reality. Mit der richtigen Plattform kann man unabhängig von Ort, Zeit und anderen Personen Wissensabfragen in realitätsnahen Situationen durchführen. Und genau das bietet auch EasyAnswer von VR EasySpeech. Die Anwendung stellt eine virtuelle Fragesituation da, in der man seine eigenen Themen übt. Einfach auswählen, was gelernt werden soll, in den Fragebogen eingeben (dieser definiert, was abgefragt werden soll und welche Antwortmöglichkeiten richtig sind) und schon kann das Spiel beginnen.
Wer erkennen will, wie der eigene Wissensstand ist, für den ist EasyAnswer perfekt. Nicht nur merkt man selbst, wo es noch hakt. Denn am Ende der Übung erhalten die Trainierenden ein Feedback und erkennen, ob sie Gelerntes richtig angewendet hat. Kurze Lerneinheiten und das Gefühl, ein Spiel zu spielen, helfen die Motivation aufrechtzuerhalten. Außerdem: EasyAnswer kann im Büro, der Berufsschule oder sogar zu Hause verwendet werden – also praktisch überall und zu jeder Zeit.
Checkliste: So bereitest du dich heute effektiv auf deine Prüfung vor:
- Lernmaterial sichten: Was muss gelernt werden? Was ist relevant? Welche Themenblöcke benötigen besonders viel Aufmerksamkeit?
- Lernstoff in kleinere Themen einteilen und einen Zeitplan erstellen:Dazu gehört auch früh genug mit dem Lernen anzufangen.
- Wissenstand sichten: Was kann ich bereits? Besonders interessant wird das mit EasyAnswer, da die KI direktes Feedback gibt.
- Wiederholen, wiederholen, wiederholen: Durch Repetition brennt sich Lernstoff ins Langzeitgedächtnis ein und kann ab da jederzeit abgerufen werden. Aber auch das Üben anhand von realen Situationen kann helfen, das Gelernte besser aufzunehmen.
- Zwischencheck: Was kann ich bereits? Anhand von kleinen Übungstests oder eben EasyAnswer kann der Wissensstand dokumentiert und Erfolge gefeiert werden.
Fazit: Die Vorbereitung ist alles
Welches Wissen in der Prüfung abgefragt wird, können wir nicht beeinflussen. Wie es uns währenddessen ergeht, liegt allerdings ganz an der Vorbereitung. Wer Arbeit reinsteckt, wird am Ende auch belohnt und im besten Fall macht das Lernen sogar Spaß!
Unsere Kundinnen und Kunden fragten auch:
Wie kann ich am schnellsten für eine Prüfung lernen?
Generell sollte man nicht auf den letzten Drücker anfangen, sich Wissen anzueignen. So wird dieses im Kurzzeitgedächtnis abgespeichert und ist während der Prüfung nicht abrufbar. Die 5-10-15 Methode hilft allerdings, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen und Dinge zu wiederholen. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: 5 Minuten intensives Lernen, 10 Minuten alles runterschreiben und 15 Minuten vergleichen und reflektieren.
Wie bereite ich mich am besten auf eine mündliche Prüfung vor?
Egal ob mündlich oder schriftlich, in der Vorbereitung unterscheidet sich fast gar nichts. Allerdings kann es helfen, das Gelernte sprachlich wiederzugeben. So weiß man, wie es sich anfühlt, über etwas zu sprechen, das man gelernt hat und sowieso bald mündlich vorgetragen muss. Vor allem vor mündlichen Prüfungen kann EasyAnswer helfen, eine reale Situation zu simulieren und nimmt später den Druck raus.
Was sind häufige Fehler beim Lernen?
Wer erfolgreich sein will, sollte Zeit investieren. Wer zu spät anfängt, setzt sich unter Druck und schafft es nicht, alles aufzunehmen, was der- oder diejenige für die Prüfung wissen muss. Auch wichtig ist es, Ablenkungen zu reduzieren. Gerade soziale Medien oder Messenger-Dienste können den Fokus abdriften lassen. Deswegen: Handy auf lautlos stellen oder sogar in den Nicht-Stören-Modus setzen.

