Rhetorische Skills sind im Berufsalltag ein echter Game Changer – und lassen sich dank moderner Tools wie VR EasySpeech trainieren. Doch damit die Weiterbildung mit VR-Brille zum langfristigen Erfolg werden kann, sollten Personalverantwortliche vorab unbedingt diese fünf wichtigen Fragen klären.
Bessere Präsentationen halten, im Sales-Gespräch überzeugen oder einfach das rhetorische Geschick stärken: Mit VR EasySpeech können Nutzende ihre Soft Skills in immersiven Virtual-Reality-Umgebungen auswerten und trainieren.
Bevor Sie sich für VR EasySpeech entscheiden, sollten Sie allerdings fünf zentrale Fragen klären. So stellen Sie sicher, dass Tools wie VR EasySpeech in Ihrem Unternehmen nicht nur zum Technik-Gimmick, sondern zur langfristigen Weiterbildungsressource wird, die Freude macht.
1. Frage: Für welche Zielgruppe(n) soll VR EasySpeech eingesetzt werden?
Zielgruppen, die VR EasySpeech nutzen können
VR EasySpeech wird von einer bunten Bandbreite an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen genutzt. Mögliche Zielgruppen in Ihren Unternehmen könnten zum Beispiel sein:
- Auszubildende
- Angehende Führungskräfte
- Führungskräfte allgemein
- Mitarbeitende mit Bedarf an Rhetorik-, Präsentations- oder Kommunikationstrainings
- Trainer und Coaches
- Neue Mitarbeitende
- Mitarbeitende, die Schulungen und Vorträge geben.
Gibt es technische oder altersbezogene Vorgaben?
VR-Brillen werden nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Unabhängig davon stellt unser VR-EasySpeech-Team immer wieder fest, dass sowohl sehr junge als auch ältere Teilnehmende begeistert von dem Tool und der Technik dahinter sind. Entscheidend ist vor allem die Technik-Affinität: Je vertrauter Mitarbeitende mit digitalen Tools sind, desto weniger intensive Betreuung benötigen sie beim Onboarding.
3 typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Zielgruppe nicht definieren.
- Vermeidung: Wollen Sie mit dem Weiterbildungsangebot nur ein kleines Führungskräfte-Team ansprechen oder ehemaligen Teilnehmenden eines Seminars zur Verfügung stellen? Nur wenn Sie genau wissen, wem Sie das Angebot machen wollen, können Sie es so ausrichten, dass es Anklang findet.
Fehler 2: Nicht in den Austausch mit der Zielgruppe gehen.
- Vermeidung: Wer interessiert sich tatsächlich für das Training? Haben Sie eine Gruppe nicht mitgedacht? Kommunizieren Sie frühzeitig über die Weiterbildungsmöglichkeit. So erfahren Sie, wo es Unklarheiten und Wünsche gibt – und können entsprechend aushelfen und das Angebot anpassen.
Fehler 3: Zielgruppe zu groß oder klein definieren.
- Vermeidung: Man kann bekanntlich nicht alle glücklich machen. Sie müssen eine Balance finden und Ihr Weiterbildungsangebot weder zu spezifisch noch zu breit gestreut gestalten.
Unser Tipp: Starten Sie mit einer Pilotgruppe (z. B. 10–20 Personen mit verschiedenen Erfahrungsleveln), sammeln Sie Feedback und skalieren Sie dann gezielt.
2. Frage: Wie soll die Learning Journey aussehen?
Sie können mitsteuern, wie schnell und effektiv Mitarbeitende neue Fähigkeiten aufbauen, indem Sie die Learning Journey richtig gestalten. Wir stellen Ihnen drei mögliche Varianten vor:
Learning Journey 1: Das Ausleihmodell (Plug & Play)
Bei diesem Modell werden VR-Headsets und die VR-EasySpeech-Lizenz für einen bestimmen Zeitraum ausgeliehen – ideal für Pilotprojekte oder punktuelle Trainings (z. B. in Vorbereitung auf wichtige Präsentationen mit oder gezielt zu bestimmten Fragestellungen).
Wichtige Fragen, die Sie hier klären sollten:
- Wie erfolgt die Ausleihe des Tools (z. B. unternehmensinternes Buchungssystem)?
- Wo holen User die Hardware ab (gibt es z. B. einen speziellen Raum für VR-Training)?
- Wie sieht das Hygienekonzept aus (Reinigung der Brille nach Benutzung)?
- Wer kümmert sich um das Onboarding?
- Wer ist unternehmensintern Ansprechperson bei Problemen (neben dem externen Support durch VR EasySpeech)?
- Wie wird sichergestellt, dass Nutzerdaten gelöscht werden?
- Wie lange darf die Brille ausgeliehen werden – und dürfen Mitarbeitende sie auch ins Homeoffice mitnehmen?
Learning Journey 2: Integration in bestehende Weiterbildungen
VR EasySpeech kann auch als praktischer Teil in ein bestehendes Schulungskonzept eingebaut werden. Die Teilnehmenden üben in der Virtuellen Realität das zuvor theoretisch Gelernte – entweder direkt im Seminar oder im Anschluss daran.
Hier sollten Sie klären:
- In welche Trainingsprogramme lässt sich VR EasySpeech sinnvoll integrieren?
- Sind die Trainer der Weiterbildungen mit an Bord und wollen (und können) VR EasySpeech vermitteln?
- Wie gelangen die Headsets zu den Teilnehmenden?
Learning Journey 3: Eigenes VR-Modell aufbauen (voll integriertes System)
Hier entwickeln Sie ein eigenes Learning-Modell rund um die VR EasySpeech-Anwendung und lassen Ihre Zielgruppe über einen längeren Zeitraum regelmäßige VR-Trainings absolvieren, zum Beispiel mit dem Trainingsmodul EasyAnswer, das Fragesituationen etwa in Kundenkommunikation oder Führungsgesprächen simuliert und individuell auf Ihre Unternehmensanforderungen angepasst werden kann. Die Teilnehmenden erhalten dabei Aufgaben, die Sie per E-Mail oder Chat zur Verfügung stellen. Mit Community Events können Sie Trainingsmotivation und Gemeinschaftsgefühl stärken.
Auch hier gibt es ein paar Dinge vorab zu klären:
- Wie kommen die VR-Brillen zu den Mitarbeitenden?
- Welche Touchpoints planen Sie mit den Nutzenden, damit niemand abgehängt wird und Learnings mit allen geteilt werden können? (online oder offline)
- Auf welches Lernziel steuern die Teilnehmenden zu? Wie wird überprüft, ob das Lernziel auch erreicht wurde?
- Wo dürfen die VR-Brillen verwendet werden (nur im Büro oder auch im Homeoffice)?
3. Frage: Wie sieht das Onboarding aus?
Ohne ein gutes Onboarding wird der Einstieg in das schönste Tool holprig und frustrierend. Deshalb unterstützt das VR-EasySpeech-Team Sie beim Durchstarten wie folgt:
- Videoanleitungen auf www.easy-speech.de: Kurze, leicht verständliche Tutorials zeigen Schritt-für-Schritt, wie die Brille eingerichtet, die App gestartet und Trainings durchgeführt und ausgewertet werden.
- Einmaliger kostenloser Setup-Call: In einem gemeinsamen Termin spielen wir mit Ihnen oder Ihrem Team die gesamte Anwendung durch – von der Installation bis zur ersten Trainingseinheit.
Was sollte das Onboarding für Teilnehmende beinhalten?
Ein Onboarding ist sehr unternehmensindividuell. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie das VR-Onboarding über eine Live-Schulung gestalten wollen oder Tutorials online zur Verfügung stellen. Auch Peer-Einführungen sind möglich: Eine technikaffine Kollegin macht es vor, die anderen lassen sich anleiten. Besonders versierte Mitarbeitende können natürlich auch allein durchstarten. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die bei Ihrem Onboarding-Plan bedacht werden sollten:
Technische Einführung:
- Aufbau und Erklärung der Hardware (VR-Headset, Controller, Hygiene, Sitz- oder Stehposition fürs Training)
- Sicherheitshinweise (Bewegungsfreiheit, VR mit Brille/Kontaktlinsen)
- Steuerung in der Virtuellen Realität (Menü, Pointer, Blickrichtung, Auswahl, Navigation)
Bedienung der Anwendung:
- Überblick über die Trainingsszenarien
- Erklärung der verschiedenen Übungsmodi
- Start, Pause, Wechsel zwischen Szenarios
Psychologische Vorbereitung:
- Nervosität in VR (VR fühlt sich sehr real an – das ist natürlich gewollt, aber für manche Menschen gewöhnungsbedürftig)
- Mögliche körperliche Effekte (z. B. leichte Motion Sickness, Orientierungslosigkeit)
4. Frage: Wie viele Geräte brauche ich und welche Hardware ist geeignet?
Wie viele Brillen sind sinnvoll?
Das hängt stark von Ihrer Learning Journey ab. Wenn Sie in einem Seminar mit 9–12 Teilnehmenden arbeiten, raten wir dazu, in Dreier- oder Vierergruppen je eine Brille zu nutzen (also 3–4 Brillen insgesamt). Das Training könnte zum Beispiel so ablaufen: Im Rhetorikseminar mit 12 Teilnehmenden bilden sich vier Dreiergrüppchen. In jeder dieser Gruppen hält eine Person in der VR-Umgebung von EasyPresentation eine Stegreifrede. Währenddessen achten die anderen Teammitglieder auf Aspekte, die nicht von der Brille ausgewertet werden können, zum Beispiel die Körpersprache. Im Anschluss geben sie mündliches Feedback – und sind als Nächstes mit der Brille dran.
Welche VR-Headsets werden von VR EasySpeech unterstützt?
Aktuell sind folgende VR-Headsets kompatibel:
- Pico G3 (128 GB), das Standardmodell für Kunden
- Pico G3 Plus (256 GB)
- Pico Neo 3 Pro
- Pico 4 Ultra
- Oculus/Meta Quest 1–3
- Weiterhin kompatibel (allerdings nicht mehr hergestellt): Pico G2 4K, Pico G2 4K Enterprise, Pico 4 Enterprise
5. Frage: Wie vermarkte ich das VR-Trainingsangebot intern?
Für die erfolgreiche Vermarktung des VR EasySpeech-Trainingsangebots in Ihrem Unternehmen ist entscheidend, dass die Neugier der Mitarbeitenden geweckt und ihnen der Nutzen der Weiterbildung vermittelt wird. Im Pressebereich von VR EasySpeech finden Sie daher praktische Intranet- und Mailing-Vorlagen für Ihr internes Marketing.
Beispiele für eine interne Vermarktung, die neugierig macht
- Poster & Flyer im Unternehmen: Klare Botschaften überzeugen: „Trainiere deine Auftrittskompetenz – ohne Risiko, aber mit echtem Publikum!“
- Demo-Tag: Bieten Sie kurze Schnupper-Sessions an; z. B. in der Mittagspause, in der Kantine oder bei internen Events. Das senkt die Hemmschwelle!
- Führungskräfte als Vorbilder: „Wenn die Spaß haben, will ich auch!“ Wenn Ihre Führungsriege das Training zuerst testet und öffentlich darüber berichtet, steigt die Akzeptanz.
- Success Stories & Testimonials: Bitten Sie Teilnehmende um ein kurzes Statement („Ich war überrascht, wie echt sich VR anfühlt!“) und veröffentlichen Sie diese im Intranet.
- Integration in bestehende Programme: Fügen Sie VR-Training in Onboarding, Kommunikations- oder Führungskurse ein.
- Gezielte Einladungen: Generische Info-Mails gibt es doch echt genug – sprechen Sie ruhig gezielt Mitarbeitende an, für die das Angebot relevant sein könnte!
- Regelmäßige Erinnerung & Sichtbarkeit: Erinnerungen via Intranet, Newsletter und Daily Meeting steigern die Awareness für das neue Tool.
Sind Sie bereit? Wir sind es auch!
VR EasySpeech bietet enormes Trainings-Potenzial für Ihr Unternehmen – und mit einer vernünftigen Planung maximieren Sie dieses Potenzial. Die vorangegangenen fünf Fragen helfen Ihnen, Ihr VR-Angebot langfristig tragfähig zu gestalten und Ihre Weiterbildungskultur zu modernisieren.
Wir freuen uns darauf, Ihnen beim Durchstarten mit VR EasySpeech zu helfen und wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg zu smartem, immersivem Training!
